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            Über mich
 

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Ich bin Roswitha Kast
 

Geboren 1967.

Ein Mensch mit einem langen, reichen Lebensweg, einer großen Neugier auf das Sichtbare und Unsichtbare – und mit der tiefen Überzeugung, dass unser Leben mehr umfasst als das, was wir auf den ersten Blick erkennen können.

 

Mein beruflicher Weg begann im Lehramt und in der Erwachsenenbildung und führte mich später in die Verwaltung – zunächst bei der evangelischen Landeskirche, anschließend im Gesundheitswesen und schließlich in weitere Bereiche der öffentlichen Verwaltung.

 

Parallel zu diesen beruflichen Stationen vertiefte sich meine Auseinandersetzung mit Psychologie, Persönlichkeitsentwicklung, Stressbewältigung, Meditation und Bewusstseinsarbeit – und zugleich mit jenen Bereichen, die sich mit Energetik, Spiritualität, Hermetik, Schamanentum, Naturwissen und den feinstofflichen Ebenen unseres Daseins beschäftigen.

Mich hat dabei nie nur eine einzelne Methode interessiert.​

Mich interessiert der Mensch.

Mich interessiert das Leben.

Und mich interessiert die große Frage, wie all diese unterschiedlichen Welten miteinander verbunden sind.

So wurde aus vielen Jahren des Suchens ein Forschen. Aus Wissen wurde Erfahrung. Aus Erfahrung entstand eigenes Wirken.​

Ich habe Fachausbildungen absolviert, Psychologie an der FernUniversität in Hagen studiert, mich mit unterschiedlichen psychologischen, energetischen und spirituellen Ansätzen auseinandergesetzt und zahlreiche Methoden selbst erfahren, erprobt und in meine Arbeit integriert.​

Dabei begegneten mir Wissenschaft und Spiritualität, Körper und Bewusstsein, Natur und Energie, Psychologie und alte Überlieferungen, Meditation, Trance und Schamanentum, Pflanzenwissen, Rituale, Symbole und die verschiedenen Vorstellungen darüber, was Menschsein eigentlich bedeutet.​

Heute interessieren mich besonders die Brücken zwischen diesen Welten.


Ein reiches Leben
 

Je älter ich werde, desto deutlicher wird mir etwas sehr Einfaches:

Meine vor mir liegende Lebenszeit ist kürzer geworden.

Die Frage, wie lange sie noch dauert, beschäftigt mich dabei viel weniger als andere Fragen:

Was möchte ich noch erleben?

Was möchte ich noch erfahren?

Was möchte ich noch erforschen?

Was möchte ich noch erschaffen?

Und was möchte ich von dem weitergeben, was ich auf meinem bisherigen Weg gesammelt habe?

Wenn ich zurückblicke, sehe ich ein unglaublich sattes und reiches Leben.

Ich kenne Hoffnung und Verzagen, Verliebtheit und Enttäuschung, Liebe und Hass, Lebensfreude und Todesangst, Dankbarkeit und Panik, Gesundheit und Krankheit.

Ich habe Ziele erreicht und bin gescheitert.

Ich habe gewonnen und verloren.

Ich durfte Menschen begleiten und musste Abschied nehmen.

Ich habe Verantwortung getragen und erfahren, wann es notwendig ist, sie wieder abzugeben.

Und ich durfte Liebe in erstaunlich vielen Erscheinungsformen erleben:

fließend und kraftvoll, bedingungslos und herausfordernd, erschaffend und tragend, freudvoll und schmerzhaft, fürsorglich, mutig, heilend, beschützend, hingebungsvoll, wild, still, menschlich und manchmal beinahe grenzenlos.

All das gehört für mich zum Leben.

Licht und Schatten.

Werden und Vergehen.

Erkennen und Verwerfen.

Festhalten und Loslassen.

Sichtbares und Unsichtbares.

Vielleicht ist genau daraus meine größte Leidenschaft entstanden:

das Leben immer weiter zu erforschen.


Und daraus entstand Pfadkunde
 

Pfadkunde ist für mich deshalb weit mehr als ein neues Angebot.

Sie ist die Konsequenz meines eigenen Weges.

Über viele Jahre habe ich Wissen, Erfahrungen, Methoden, Geschichten, Überlieferungen, Rituale, wissenschaftliche Erkenntnisse, spirituelle Zugänge und eigene Beobachtungen gesammelt. Manches hat sich bestätigt. Manches habe ich verworfen. Manches wirft bis heute mehr Fragen auf, als es beantwortet.

Und genau das gefällt mir.

Denn ich glaube nicht, dass wir für alles eine endgültige Antwort brauchen.

Ich glaube an Forschergeist, Erfahrung und Unterscheidungskraft.

An die Bereitschaft, bekannte Wege zu verlassen und einen neuen Pfad zu betreten.

An Wissen, das uns hilft, genauer hinzusehen.

An Erfahrungen, die etwas in uns verändern.

Und an die Freiheit jedes Menschen, selbst zu prüfen, was für ihn wahr, stimmig und tragfähig ist.

Mit der Pfadkunde – Brücken zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem möchte ich deshalb weitergeben, zusammenführen und weiter erforschen, was mich selbst seit vielen Jahren bewegt.

Und ich möchte Räume öffnen für Menschen, die ebenfalls spüren:

Da gibt es noch mehr zu entdecken.

Menschen, die ihren eigenen Lebensweg bewusster betreten, ihre Wahrnehmung erweitern, Zusammenhänge erkennen, ihre Gaben entdecken, sich verändern und ihrem eigenen HerzLicht näherkommen möchten.

Nicht meinen Weg sollen sie gehen.

Ihren eigenen.

Vielleicht kreuzen sich unsere Pfade für eine Weile.

Dann freue ich mich darauf, ein Stück dieses Weges gemeinsam mit dir zu gehen.

Denn eine meiner ältesten Überzeugungen ist geblieben:

Liebe dein Leben.

Mit allem, was es dir zeigt.

Mit allem, was noch vor dir liegt.

Und mit all den Wegen, die du noch nicht betreten hast.

Schön, dass du hier bist.

Deine Roswitha

Mein Lieblingszitat

kāmamaya evāyaṁ puruṣa iti

sa yathākāmo bhavati tatkratur bhavati

yatkratur bhavati tat karma kurute

yat karma kurute tad abhisaṃpadyate

 

„Du bist wie deine tiefen, drängenden Wünsche.

Wie deine Wünsche, so ist dein Wille.

Wie dein Wille, so ist deine Tat,

und wie deine Tat, so ist dein Lebenspfad.“

 

Bṛhadāraṇyaka-Upaniṣad 4.4.5 · freie deutsche Übertragung

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